Wissensmanagement
Wissen ist ein Wettbewerbsvorteil, der in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat. Wissensmanagement (engl. knowledge management) zielt darauf ab, Wissen in Organisationen zu transferieren, einzusetzen und zu entwickeln, damit sie ihre Organisationsziele bestmöglich erreichen können.
Mit Mitteln des klassischen Informationsmanagements (z. B. Wissensportale) kann man explizites Wissen systematisch ablegen und verteilen. Implizites Wissen hängt jedoch sehr stark an den Individuen und lässt sich nicht so leicht verteilen. Um in größeren Organisationen die jeweiligen Wissensträger – das sind Experten – leichter auffinden zu können, helfen sog. gelbe Seiten (engl. yellow pages). Doch oft ist es wichtig, zukünftige Bedarfe abzuschätzen, damit die jeweiligen fachlichen und persönlichen Fähigkeiten rechtzeitig betriebsinternentwickelt oder von außen integriert werden können. Dieses Aufgabe ist die von Kompetenzmanagement (engl. skills managment).
Doch das technisch beste Wissensmanagement bringt nichts, wenn die Mitarbeiter es nicht nutzen. Für die Akzeptanz ist es wichtig, dass das Wissensmanagementsystem für die einzelnen Mitarbeiter nicht mehr Arbeit als Nutzen bringen. Die jeweiligen Methoden des Wissensmanagement dürfen deshalb nicht wahllos eingesetzt werden. Außerdem ist es notwendig, nicht unbewusst Anreize zum Horten von Wissen zu geben: Etwa wenn nicht jene Mitarbeiter befördert werden, die ihr wissen am großzügigsten teilen, sondern jene, die ihr Wissen horten und einbehalten, werden sie kaum ihr Wissen weitergeben wollen.
Seminararbeiten
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Paar, T., & Seydl, C. (2001). Skill Management Systeme. Seminararbeit. Linz: Johannes Kepler Universität Linz.
Paar, T., & Seydl, C. (2001). Portalservice für Diplomarbeitsprozesse. Seminararbeit. Linz: Johannes Kepler Universität Linz.
Diplomarbeit
Seydl, C. (2002). Strategien für computerunterstütztes Wissensmanagement: Nutzung und Akzeptanz als Erfolgsgröße. Diplomarbeit, überarbeitete 2. Auflage. Linz: Johannes Kepler Universität Linz.



