Seydl – intelligente Wirtschaftsforschung
Technischer
und sozialer Wandel prägen das Wirtschafts- und Arbeitsleben intensiver
als je zuvor. Während etwa Mitte der 90er Jahre Internet und
Mobiltelefonie noch elitäre Angelegenheiten waren, haben wir diese
Technologien bereits in unseren Alltag integriert. Noch nie war unsere
Welt so komplex und unberechenbar wie heute.
Diese gestiegene Komplexität und der verstärkte Wettbewerb stellen uns vor neue Herausforderungen. Damit stellen sich uns ständig neue Anforderungen. Viele Probleme können durch technische Innovation gelöst werden. Andere Herausforderung lassen sich erst durch fundiertes Wissen über das menschliche Verhalten (z. B. über Gruppendynamik, Wissenstransfer oder Konfliktverhalten) und darauf basierende Lösungsansätze meistern. Denn das beste technische System nützt nichts, wenn es niemand richtig nutzt. Intelligente Organisationskonzepte beziehen deshalb beides aufeinander abgestimmt mit ein:
- die technische Komponente (Aufgaben & Technologien)
die soziale Komponente (Menschen & ihre Rollen)
Manchmal sind Zahlen und Fakten
eine bessere Entscheidungsgrundlage
als das subjektive Bauchgefühl…
Mithilfe höherer statistischer Verfahren ist es möglich, belegbare Benchmarks für die Wirkung bestimmter betrieblicher Strukturen bzw. Maßnahmen aufzustellen. Zusätzlich lassen sich mit quantitativen Methoden bisher unbekannte Wirkungszusammenhänge sichtbar machen. Aus so gewonnenen Erkenntnissen lassen sich relativ klare und eindeutige Handlungsempfehlungen ableiten, wie etwa in Christoph Seydls aktueller Studie zu den grundlegenden Ursachen destruktiver betrieblicher Konflikte.
In
dieser Untersuchung setzte Seydl ein eigens entwickeltes
Auswertungsverfahren (kumulierte Risikoindikatoren) ein. Die so
gesammelten Daten sind dadurch noch zuverlässeriger, da unerwünschte –
sonst übliche – Verzerrungseffekte ausgeschlossen werden konnten. Die
in der Studie gewonnenen Erkenntnisse über das strukturbedingte
Konfliktverhalten am Arbeitsplatz können Sie im Buch Mobbing im Spannungsverhältnis sozialer Normen: Eine dissonanztheoretische Betrachtung mit Untersuchung
von Christoph Seydl nachlesen.


